Erste macht Klassenerhalt perfekt – 4. Mannschaft baut Siegesserie weiter aus

Tus Hiltrup – Viktoria Heiden – 2:3 (0:2)

Gestern machte unsere erste Mannschaft zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt in der Westfalenliga perfekt.
Die Mannschaft um Harald Katemann legte los wie der Feuerwerhr. In der ersten Spielminute traf Ferdi Möllmann bereits zum 1:0 für die Gäste. Nicht mal drei Minuten später erhöhte Phillip Risthaus bereits in der vierten Spielminute auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff konnte Ferdi Möllmann nach 13 Spielminuten in Minute 58. auf 3:0 stellen. Damit war der Drops gegessen? Nix da!

Fünf Minuten nach dem vermeidlich entscheidenen Treffer verkürzte Hiltrup auf 1:3. Kurz vor Schluss machte es ein Heidener nochmal wieder spannend. In der 84. Spielminute traf Patrick Janert ins eigene Tor.

Der entscheidene Dreier konnte aber über die Zeit gerettet werden. Mit diesen drei wichtigen Punkten konnte man den Klassenerhalt zwei Spieltage vor Schluss endgültig klar machen.

 

SC Reken III – Viktoria Heiden II – 2:1 (1:1)

Bereits am Freitag spielte unsere “Zwote” in Reken. Die junge Truppe um Carsten Lorenz konnte sich nicht belohnen.
Nach sechs Minuten erzielte Dominik Hussmann das 1:0 für die Gäste. Bereits zwei Minuten später fiel bereits der Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit dezemierte sich der SC Reken, sodass unsere Truppe über 45 Minuten in Überzahl spielten. Leider lief es alles andere als in die richtige Richtung. Kurz nach Wiederanpfiff in der 48. Spielminute gelang den Hausherren die Führung zum 2:1. Der jungen Truppe fiel allerdings kein adäquates Mittel gegen cleverspielende Rekener ein. So musste man sich mit 2:1 geschlagen geben.

 

Viktoria Heiden III – SuS Hervest Dorsten II – 3:2 (0:1)

Am gestrigen Feiertag gelang auch unserer Dritten ein Sieg im Heimspiel gegen die zweite Mannschaft aus Hervest Dorsten. Die personell eng besetzte Mannschaft kämpfte sich nach einem Rückstand eindrucksvoll zurück. In der 32. Spielminute gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung.

In der zweiten Halbzeit war dann die Zeit des Mario Schäpers. Er drehte das Spiel innerhalb von acht Minuten mit einem Hattrick zum 3:1 zugunsten unserer Truppe. Die Gäste kamen zwar noch einmal ran in der 73. Spielminute, konnten aber nur noch auf 3:2 verkürzen.

 

Viktoria Heiden IV – SSV Rhade II – 4:2 (1:2)

Nach dem man die letzten drei Spiele gegen Marbeck, Borken und Velen allsamt für sich entscheiden konnte trat man am Freitag durchaus selbstbewusst gegen die zweite Mannschaft vom SSV Rhade auf.

Es dauerte auch nicht lang bis der erste Treffer fiel. Adrian Jung machte in der zehnten Spielminute das 1:0 für die Hausherren. Zehn Minuten vor der Halbzeit zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt für die Gäste – dies sollte nicht die letzten Situation sein in der der Schiedsrichter im Mittelpunkt steht. Nur fünf Minuten später war die Partie gedreht und der SSV Rhade lag mit 2:1 vorne. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause. Bis zur 70. Spielminute passierte nicht viel, das meiste spielte sich im Mittelfeld ab. Dann sollte es aber turbolent werden. In der 70. Spielminute bekamen unsere Hausherren einen Freistoß zugesprochen, Nico Flegel sollte ausführen. Mit einem strammen Schuss ins Torwarteck flog der Ball ins Tor, landete aber eindeutig hinter dem Tor. Der Aufschrei der Hausherren war groß, “der ist durchs Netz gegangen”, riefen sie alle. Der Schiedsrichter war sich im ersten Moment nicht sicher und musste das Netz überprüfen. Da es wirklich ein Loch im Netz gab, gab er schließlich auch das Tor.

Nach einem Eckstoß in der 82. Spielminute trafen die Gäste ins eigene Tor zur Führung für die Hausherren, da war die Führung wieder auf der Seite der Hausherren. Mit dem Schlusspfiff gelang unserer Truppe noch ein Konter der von Kahlid Al Rubaye eiskalt versenkt wurde.

Damit war der vierte Sieg aus den letzten vier Spielen in Stein gemeißelt. Trainer Maik D.-Artmann nach dem Spiel: “Man sieht welch tolle Entwicklung die Truppe gemacht hat”.

Unsere Dritte feiert Torfestival

SC Preußen Münster II – FC Vikt. Heiden I – 1:2 (0:1)

Nur wenige Minuten trennten gestern Viktoria Heiden von einem Punktgewinn gegen Preußen Münster II. In der zehnminütigen Nachspielzeit aber kassierte die Katemann-Elf den Treffer zum 1:2 (90.+5). Zu diesem Misserfolgserlebnis kommen noch zwei Ampelkarten gegen die Viktoria. So mussten Pascal Herzog (80.) und Philipp Risthaus (87.) vorzeitig das Spielfeld verlassen. Dass auch auf Münsteraner Seite Lokman Erdogan die Gelb-Rote Karte sah (66.), machte das Farbenspiel komplett. Die Hausherren begannen stark, machten die Räume eng und setzten die Viktoria frühzeitig unter Druck. Bereits nach drei Minuten hätte Lennart Stoll die Führung erzielen können, doch sein Kopfball strich am Tor vorbei. Auch Daniel Mladenovic ließ eine große Möglichkeit zum 1:0 aus (26.). Die Preußen zeigten sich als die technisch versiertere Elf. Doch mit hoher Laufbereitschaft und großem Einsatz kompensierte die Viktoria diesen Nachteil. Mit dem Pausen- pfiff kamen die Gäste durch Tim Gollenia sogar zum Erfolg. Eine Flanke von Brockmann nahm Gollenia auf und vollendete zum 1:0.

Nach dem Seitenwechsel nahm Münster das Heft wieder in die Hand. Die Folge war der Ausgleich durch Holtmann, der eine schnelle Kombination im Mittelfeld mit anschließendem Doppelpass zum 1:1 abschloss (51.). Die Preußen erhielten dadurch Rückenwind und kamen häufig in Überzahl über die Außenpositionen gefährlich vor dass Heidener Tor. Allerdings mussten sie nach einer Gelb-Roten Karte gegen Erdogan in Unterzahl agieren. Dadurch bekamen die Gäste besseren Zugriff auf das Spiel. Doch die Überzahl änderte sich innerhalb weniger Minuten durch die Platzverweise der beiden Heidener Akteure. Bedingt durch viele Spielunterbrechungen verlängerte sich die Spielzeit. Und eben in dieser kassierten die Gäste durch Leon Tia nach einem Eckball das bittere 1:2 (90.+5).

Quelle: BZ

Westfalia Gemen III – Vikt. Heiden II – 1:0 (1:0)

Die Gemener Drittgarnitur bleibt dem Spitzenduo Eintracht Erle und SSV Rhade weiter auf den Fersen. Am Freitagabend reichte der Westfalia ein früher Treffer von Gerrit Stockhoff (6.), um die Reserve des Westfalenligisten Viktoria Heiden in die Knie zu zwingen.

Vikt. Heiden III – SV Westerholt IV – 13:1 (6:1)

Es dauerte keine zehn Minuten bis der erste Treffer am Sonntag Mittag im Volsbankstadion fiel. Die Gäste aus Westerholt die als Tabellenvorletzer nach Heiden anreisten galten sicher nicht als die Favorieten beim Auswärtsspiel in Heiden. Nach Bereits neun Minuten erziehlte Stefan Bolle das 1:0 für unsere Hausherren. Bereits zwei Minuten später erhöhte Dominik Gesing bereits auf 2:0. Knapp acht Minuten weiter schoss Stefan Möllmann das vorentscheidene 3:0. Mit einem 6:1 ging es dann in die Halbzeit (Unsere weiteren Torschützen: waren die, die auch die ersten drei Treffer erziehlten – Stefan Möllmann, Dominik Gesing und Stefan Bolle).

In der zweiten Hälfte ging es munter weiter. René Klöppter grug sich mit dem 7:1 und dem 8:1 auch doppelt in die Torjägerliste ein. Auch Andre Hasehoff steuerte mit dem 9:1 einen Treffer zum Erfolg bei.

Nachdem Dominik Gesing bereits in der ersten Häfte zwei Tore auf der Habenseite verbuchen konnte, erziehlte er in der Zeit von der 77. Spielminute bis zur 88. Spielminute seine Treffer, drei, vier und fünf. Also nicht das er fast die Hälfte der erziehlten Treffer gemacht hat, auch ein Hattrick sprang für ihn dabei heraus. Den Schlusspunkt setzte in der 90. Spielminute Christoph Püttmann. So stand es am Ende 13:1 für unsere Dritte. Den Ehrentreffer erziehlten die Gäste bereits in der ersten Halbzeit.

Ausgeglichendes Wochenende für unsere Seniorenteams

Überraschung in Rhade!

SSV Rhade – Vikt. Heiden II – 0:3 (0:0)

Für eine kleine Überraschung sorgte unsere “Zwote” am gestrigen Sonntag am Dahlemkmap in Rhade. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte schlug das Leder in den zweiten 45 Minuten gleich drei mal im Rhader Tor ein. Der Sieg ging dank einer starken zweiten Hälfte auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Unsere Torschützen hießen: Tore: 0:1 Ken Kirchhoff (53.), 0:2 Hassimiou Barry (67.), 0:3 Simon Schmelting (73.).

Keine Punkte in Ostwestfalen

„Wir haben nicht gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten“, stellte Viktoria-Coach Harald Katemann nach Spielschluss fest. Und was seine Spieler boten, war in der Tat eine klägliche Vorstellung. Kaum einmal konnten Tim Gollenia und Co. ihre Gefährlichkeit unter Beweis stellen. Die Zahl der Chancen war an einer Hand abzuzählen, zu wenig für die Aussicht auf eine Punktgewinn. Lediglich Daniel Seyer, dessen Schuss aus der Distanz am Torgiebel der Hausherren vorbeistrich (29.), oder Philipp Wiesmann, dessen viel zu schwacher Flachschuss eine sicher Beute des SVS-Schnappers wurde (38.), waren kurzzeitige Lichtblicke. Ansonsten gab es viel Leerlauf im Heidener Spiel. Die langen Bälle, mit der die Viktoria Spexard zu überraschen versuchte, wurden leicht abgefangen. Mittelfeldspiel fand während der gesamten Begegnung kaum statt. Auch die nötige Aggressivität ließen die Schwarz-Weißen vermissen, Grundtugenden, ohne die ein Erfolg nur schwerlich zu erzielen ist. Auch die Hausherren konnten im ersten Durchgang kein Kapital vorweisen.

Das änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Nach einer Flanke von rechts stand Lukas Krause am zweiter Pfosten völlig blank und schob zur 1:0-Führung ein (52.). Dem vorentscheidenden 2:0 ging ein Fernschuss von Kunde voraus, den Viktoria-Keeper Tobias Terlau an die Latte lenkte. Von dort sprang das Leder zu Justin Kemper, der vollstreckte (62.). Auch beim 3:0 stand Terlau im Fokus. Sein abgewehrter Schuss kam zu Drücker, der traf. (86.)

Quelle: BZ

Souveräner Dreier gegen Altendorf

Vikt. Heiden III – SV Altendorf Ulfkotte II – 4:0 (4:0)

Unsere Dritte hatte am Sonntag beim Heimspiel gegen Altendorf eine Halbzeit lang das Zepter in die Hand genommen und konnte sich somit einen souveränen Dreier Zuhause sichern. Unsere Tourschützen: Christian Zipfel (8.), Christoph Püttmann (12.), und Stephan Möllmann (20. und 28.).

Torfestival ohne Happy End!

Vikt. Heiden IV – SV Burlo III – 4:9 (0:6)

Eine Halbzeit zum vergessen gab es am Sonntag für unsere vierte Mannschaft. Bereits nach den ersten 45 Minuten lag man gegen das Tabellenschlusslicht SV Burlo III mit 0:6 hinten. Die Ansage der Trainer in der Halbzeit zeigte zwar Wirkung, sodass man eine tolle Moral zeigte, diese reichte aber nicht um das Ruder noch einmal herum zu reißen. Am Ende hieß es dann 4:9 für die Gäste aus Burlo.

 

Unsere “Zwote” schießt sich den Frust von der Seele

Patrick Zimmer im Zweikampf

Patrick Zimmer im Zweikampf

Nach dem in den letzten 14 Tagen die beiden Spiele gegen die Reserve von Adler Weseke und die Erstganitur vom FC Marbeck beide mit 2:1 verloren gingen und man so ein wenig den Anschluss an die oberen Tabellenplätze verlor musste unsere “Zwote” am Sonntag bei RC Borken-Hoxfeld II ran. Nach den Achtungserfolgen der Gastgeber
gegen Westfalia Gemen und Eintracht Erle wusste man sicher nicht auf was für eine Mannschaft man treffen würde, trotz des unteren Tabellenplatzes.

Nach kurzer Zeit klingelte es bereits bei den Hausherren im Netz, Dominik Hussmann makierte in der 14. Spielminute das 1:0 für unsere Viktoria. Danach hielt das Abwehrbollwerk der Hausherren aus Hoxfeld bis zur Halbzeit.

Direkt nach Wiederanpfiff gelang Phillip Baumeister das 2:0. Dann begann eine regelrechte Torflut unserer Jungs. In der 56. Minute erhöhte unser Spielertrainer Carsten Lorzenz auf 3:0. 2 Minuten Später, 58. Spielminute machte Patrick Zimmer das 4:0 für die Gäste. Wiederrum nur zwei Minuten später klingelte es erneut und Hassimiou Barry erziehlte das 5:0. Das Eigentor durch Hoxfeld fiel nur eine Minute später in der 60. Spielminute. In der 62. Spielminute traf Simon Schmelting dann zum 7:0. Im Anschluss ließen es die Gäste etwas entspannter angehen bevor Simon Schmelting mit seinem zweiten Treffer den Endstand von 8:0 besiegelte.

Am kommeden Wochenende kommt der Tabllenletzte aus Illerhusen zu uns ins Volksbankstadion. Hier gilt es dann, den Aufwärtstrend zu bestätigen. Anstoß ist um 13:00 in Heiden.

Bild: Borkener Zeitung

Aus Hassel wird ein “glücklicher” Punkt entführt

Torwart Tobi Terlau als sicherer Rückhalt

Torwart Tobi Terlau als sicherer Rückhalt

Mit einem schmeichelhaften Punktgewinn kehrte die Heidener Viktoria gestern aus Hassel zurück. Gegen den Tabellennachbarn YEG gelang dem heimischen Westfalenligisten ein 1:1, das Trainer Harald Katemann nach Spielschluss als glücklich bezeichnete: „Nach dem Spielverlauf ist das Ergebnis nicht unbedingt verdient, aber den Punkt nehmen wir gern mit“, kommentierte der Heidener Übungsleiter das Spielgeschehen. In der ersten Viertelstunde taten sich die Gäste sehr schwer.

Nur selten gelang ihnen der Zugriff auf das Spiel. Sie standen in der Abwehr und kamen kaum zu einem geordneten Spielaufbau. Nach einem katastrophalen Fehler von Patrick Janert, der bei einem Rückpass zu seinem Torhüter Tobias Terlau seinen Gegenspieler übersah, spritzte Güleryüz in das Zuspiel, tunnelte Tobias Terlau und netzte zum 1:0 ein (13.). Danach fasste die Viktoria Mut und verschob sich weiter nach vorn. Terlau war es aber zu verdanken, dass Hassel nicht erhöhen konnte, denn wieder war Güleryüz frei durch.

Doch dieses Mal war Heidens Schnapper zunächst mit der Hand, anschließend mit dem Fuß zur Stelle und verhinderte das 2:0 (30.). Auf der anderen Seite hatte Philipp Risthaus den Ausgleich auf dem Schlappen, aber Hassels Keeper lenkte das Leder an die Latte (32.). Nur eine Minute vor der Pause gelang Mario Brockmann dann doch das 1:1. Nach einem langen Einwurf von Risthaus war der Mittelfeldspieler zur Stelle und markierte den einzigen Heidener Treffer.

Auch im zweiten Durchgang bewiesen die Gäste ihre technische Überlegenheit. Özkaya zielte nur knapp am Tor vorbei (51.), und auch Demircan verfehlte aus zehn Metern den Kasten(75.). Die Viktoria agierte zwar in Durchgang zwei ruhiger und besonnener, hatte auch eine gute Möglichkeit durch Benedikt Hußmann (78.), doch am Ende war mit dem Remis gut bedient.

Quelle: BZ

Rückrundenstart nach Maß – Janert stellt die Weichen auf Sieg!

Torschütze zum 0:2 Tim Gollenia (links).

Torschütze zum 0:2 Tim Gollenia (links).

„Unser Auftakt hätte schlechter laufen können“, sagte Trainer Harald Katemann, dem niemand in den Reihen des Westfalenligisten widersprechen wollte. Denn im ersten Punktspiel des Jahres holte Viktoria Heiden prompt die volle Ausbeute. Mit 3:1 (1:0) gewann die Viktoria auch ohne den verletzten Torjäger Markus Seyer. Tim Gollenia und Philipp Risthaus hielten stattdessen die Abwehr des Aufsteigers auf Trab. Gollenia trug sich mit seinem Treffer zum 2:0 (47.) in die Torschützenliste ein.

„Wir haben gespielt, wie es sich bei solchen Verhältnissen gehört: ruhig und sachlich“, sagte Katemann nach 90 Minuten, in dem der agile Patrick Janert in der 34. Minute für den Gast die Weichen auf Sieg stellte. Er köpfte einen Freistoß von Mario Brockmann, den TuS-Keeper Jonas Weeke nicht unter Kontrolle brachte, zur Gäste-Führung ein. Die hatten zunächst nicht nur gegen wehrhafte Sinser, sondern auch mit starkem Gegenwind zu kämpfen. Richtig brenzlig wurd‘s allerdings nur einmal vor dem Kasten von Tobias Terlau. Der wehrte in der 17. Minute spektakulär ein Geschoss von Elvis Salja ab. Dann traf Janert, und nach dem Wechsel war dann nicht nur der Vorteil der Führung, sondern auch der Wind auf Heidener Seite. Bereits 70 Sekunden nach Wiederbeginn vertendelt Salja das Leder. Gollenia erkannte die Situation am schnellsten und versenkt eiskalt zum 2:0.

Heiden agierte weiter abgezockt und verlor auch nicht die Ordnung, als Sinsen zurückschlug. Dominique Temming traf zum Anschluss (54.), der jedoch kein Wirkungstreffer für den Gast bedeutete. „Alle haben gut weitergearbeitet“, sagte Katemann, dessen Team auf die Entscheidung erfolgreich lauerte. In der 78. Minute war Bernd Oenning mit dem Kopf nach einer Brockmann-Ecke zur Stelle. Die Sache war entschieden für die Viktoria, für die es nach dem sechsten Saisonerfolg hoch auf Rang sechs ging. Am kommenden Sonntag erwartet Heiden den Tabellenletzten Victoria Clarholz.

Ferdi und Rally gewinnen das Kicker-Masters-Turnier der Senioren und A-Jugend!

Am Wochenende fand das alljährliche Kicker-Masters-Turnier statt, zu dem die Vorjahressieger Ferdi und Rally in das Vereinsheim einluden.

Sabine und zeitweise Sandra kümmerten sich um das Wohlergehen und die Betreuung der überwiegend jung-dynamischen Teams, wofür Ihnen ein besonderes Lob gebührt.

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Pause bei genügend Kaltgetränken.

Bereits beim Eintreffen der Spielinteressierten zeigte sich, dass es nicht leicht werden wird, in das Halbfinale zu kommen. Alle bisherigen Turniergewinner waren an Bord, so dass die Herausforderungen sehr hoch waren.

Nachdem die Teams den Gruppen zugelost waren konnte es losgehen.

Es wurden hitzige Spiel- und Wortgefechte geführt, denn anfangs war das Vertrauen in die eigenen Kickerkünste bei allen Beteiligten noch sehr hoch.

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Die Akteure am Tisch des Geschehens.

Husi versuchte es mit gewohnter Brachialgewalt, doch die Kickerstangen und Figuren hielten diesem Ansturm stand, so dass das Turnier bis zum Ende durchgespielt werden konnte. Sein Kumpel Ken duckte sich häufig, um nicht von einem Querschläger getroffen zu werden.

Anders dagegen machten es Mario und Kucki, die sich über die Einnahme von Erfrischungsgetränken aus Kleingebinden die erforderliche Geschmeidigkeit erhofften, aber auch diese Taktik ging nicht so richtig auf.

Eric und Markus hingen immer tiefer in den schweren Ledersofas am Kamin, je später der Abend wurde. Beiden steckte wahrscheinlich das Training zu sehr in den Knochen oder sie hatten noch zu viel Hüftspeck aus langen Winterabenden am Körper, was sie runterzog.

Feivel und Dominik trugen in erheblichem Maße zum Gelingen des Abends bei: Sie überließen ihren Gegnern konsequent die Punkte, um sich auf ihre witzigen Showeinlagen zu konzentrieren, die ein lustiges Abendprogramm garantierten.

Sabine spielte diesmal nicht mit Andreas sondern mit Adrian. Beide schlugen sich hervorragend, verloren jedoch zweimal unglücklich.

Nach vielen hart umkämpften Spielen zogen folgende vier Teams ins Halbfinale ein:

Timo u. Niko

Hanna u. Pico

Kevin + Luca

Ferdi u. Rally

In den Halbfinalspielen konnten sich Timo u. Niko sowie Ferdi u. Rally durchsetzen.

Um den dritten Platz kämpften wieder einmal die alten Recken Hanna und Pico. Sie spielten gegen die blutjungen aber ernst zu nehmenden Kickertalente Kevin und Luca. Doch Wangenglühn und Kampfeslust kamen gegen Routine und Stellungsspiel nicht an, so wurden Hanna und Pico Dritte.

Das Endspiel bestritten Ferdi u. Rally gegen Timo und Niko. Beide trafen bereits in der Vorrunde aufeinander, daher war klar, dass es ein harter Fight werden würde. Das glücklichere Ende hatten Ferdi und Rally auf ihrer Seite. Sie gewannen das Endspiel und zogen zum zweiten Mal hintereinander in die „Hall of Kicker-Masters“ ein.

Wer sich weitere Impressionen vom Abend einholen möchte schaut einfach hier in die Bildergalerie rein.

Unsere Turniersieger Rally und Ferdi

Unsere Turniersieger Rally und Ferdi

 

2. Platz Timo und Nico

2. Platz Timo und Nico

3. Platz Pico und Hanna

3. Platz Pico und Hanna

 

 

 

 

 

 

 

Die weiteren Platzierungen unseres Turniers:

4. Platz: Kevin + Luca

5. Platz: Eric + Markus

6. Platz: Husi + Ken

7. Platz: Kucki + Mario

8. Platz: Sabine + Adrian

9. Platz: Feivel + Dominik

Harald Katemann hängt ein weiteres Jahr dran!

„Warum nicht?“, fragt Viktorias Sportlicher Leiter Christoph Engel, „Schließlich war diese Konstellation in den Vergangenheit eine erfolgreiche.“

Zur Saison 2012/2013 hatte Katemann die Nachfolger von Uwe Heller übernommen, nachdem er zuvor beim 1. FC Bocholt, Fortuna Ellen und dem SV Bocholt 1926 seine aktive Karriere hatte ausklingen lassen. Nach fünf Jahren bei Fortuna Düsseldorf in der 1. und 2. Bundesliga, wo er sich einen vor allem einen Namen als Einwurfspezialist machte, legte der 43-Jährige anschließend noch ein Profi-Jahr beim österreichischen Klub Austria Lustenau am Vorarlberg ein. In seinem ersten Jahr als Coach der Viktoria landete er mit dem Klub auf Rang vier der Landesliga, im zweiten Jahr führte er Heiden zum Aufstieg in die Westfalenliga. Eine Spielklasse, in der die Konkurrenz teils mit Saisonetats im sechsstelligen Euro-Bereich unterwegs sind. In Heiden dagegen gelang es Katemann, aus wenig das Maximale herauszuholen. Engel sagt: „Es ist ein Wunder, dass ein Klub wie wir in der Westfalenliga bestehen können.“

Trainer Harald Katemann

Trainer Harald Katemann

„Würde ich nicht immer noch Begeisterung für diese Herausforderung spüren, hätte ich nicht noch ein weiters Jahr drangehängt“, sagt Katemann, der mit der Viktoria im Vorjahr problemlos die Klasse hielt und in dieses Saison als derzeit Siebter nach 16 Partien erneut auf dem besten Wege dorthin ist. „Es lief nicht alles gut, aber ich überzeugt davon, dass wir das packen“, sagt er.

Gleichwohl weiß der Bocholter, dass er in Heiden auch als Architekt eines personellen Umbruchs gefragt ist. Obwohl schon vor dieser Spielzeit mit einem Verjüngungsprozess begonnen wurde, gehört die Viktoria vom Durchschnittsalter her noch immer zu den ältesten der Liga.

„Der Trainer weiß, wie unser Verein tickt. Er ist ein absoluter Insider und damit der richtige Mann für die anstehenden Aufgaben“, sagt Engel. Und zu diesen Aufgaben gehört für Katemann vor allem die nachhaltige Integration junger Spieler aus der eigenen Jugend oder aus der Zweiten in das Kollektiv des Westfalenligisten.

„Zu 90 Prozent haben wir die Planungen für die kommende Saison bereits abgeschlossen“, berichtet Katemann. In den nächsten Tagen sollen weitere Gespräche mit Akteuren aus dem aktuellen Kader über deren Verbleib folgen. Fest stehen bisher vier Abgänge: Pascal Herzog schließt sich den A-Ligisten SC Südlohn als Spielertrainer an. Ihre Karriere beenden werden Roman Seyer, Daniel Dowe und auch Kai Heller, der immer wieder mit Knieproblemen zu kämpfen hatte.

Am 18. Januar startet der Westfalenligist mit der Vorbereitung auf die am 21. Februar beginnende Restserie. Fünf Test-Begegnungen hat Katemann festgezurrt, unter anderem am 11. Februar gegen den Oberligisten SuS Stadtlohn. Um Hallenturniere macht die Viktoria in diesem Winter übrigens einen großen Bogen. „Wir möchten nicht ganze Tage in der Halle verbringen“, sagt Katemann. „Und außerdem tut meinen Jungs eine längere Pause sicher ganz gut.“

Quelle: BZ

Pascal Herzog wird Spielertrainer

Artikel_Herzog_14.12.2015Peter Ellermann, der seit viereinhalb Jahren das Trainerzepter beim Fußball-A-Kreisligisten SC Südlohn schwingt, hatte bereits frühzeitig bekannt gegeben, dass es seinen Vertrag nicht verlängern wird. Nun sind die SC-Verantwortlichen auf der Suche nach einem neuen Coach fündig geworden.

In der neuen Saison ist Pascal Herzog (30) für die Geschicke des Ahauser A-Ligisten verantwortlich.
Der in Südlohn wohnende und bekanntlich aktuell für den Westfalenligisten Viktoria Heiden spielende Herzog tritt im Roncalli-Stadion seine erste Stelle als Spielertrainer an.

Vor seinem Engagement in Heiden war der gebürtige Borkener unter anderem beim Oberligisten SV Schermbeck, der SG Borken, Wattenscheid 09 sowie in Juniorenteams von Westfalia Gemen aktiv.

Integrationshilfe Fußball

Gemüse steht auf dem Stundenplan. Möhren, Brokkoli, Porree, Frühlingszwiebeln. In einem Raum am Ende des Ganges im Vereinsheim von Viktoria Heiden sitzen drei Schüler, die so gar nicht dem Bild eines solchen entsprechen. Bernadette Rottbeck hat die Begriffe auf die Tafel geschrieben, spricht vor, das Trio spricht nach, überwindet dabei enorme verbale Klippen. „Möööaaarääään“, wiederholt Barry Hassimiou. Und sagt anschließend lächelnd: „Karotten – das ist doch einfacher.“

In Deutschland, im Westmünsterland, im Kreis Borken haben eben er und seine Vereinskollegen etwas von ihrem Lächeln und ein Stück weit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wiedergefunden. Alle drei sind aus ihrer Heimat geflohen. Hassimiou ist 20 Jahre. Er kam vor zwei Jahren aus Guinea – über den Senegal und Spanien. Sein Vater und seine Mutter sind tot. In dem westafrikanischen Staat sah er keine Perspektive mehr. Der 17-jährige Betim Delolli flüchtetet mit seinen Eltern aus dem Kosovo. Er trat auf eine Landmine, verlor dabei einen Unterarm. Ihezuo Chukuwemeka Clifford ist Nigerianer. Erst Anfang des Jahres kam der 24-Jährige nach Deutschland. Alleine. Ohne Familie. Seine Eltern kamen bei einer Bombenexplosion während des Gebets in einer Kirche ums Leben.Flüchtlinge_12.2015

Drei junge Menschen, die bereits in ihrem ersten Viertel ihres Lebens Unfassbares erleben mussten. Aber auch drei, die kein Mitleid haben wollen, sondern nur eine menschenwürdigere Zukunft. Und Halt finden möchten – für ein neues Mosaik ihres Lebens.

Zumindest ein kleines Steinchen für dieses Mosaik vermag Viktoria Heiden beizusteuern. Hier führen die Fäden des Lebens der drei zusammen. An diesem weißen Tisch im Viktoria-Vereinsheim sitzen sie. Vor ihnen liegen Lauch, Blumenkohl, Zwiebeln.

„Vor allem Clifford hat seit seiner Ankunft hier in Deutschland sehr abgenommen. Sie essen zu wenig. Sie brauchen mehr Gemüse“, sagt Rottbeck. „Aber dafür müssen sie unsere Gemüsearten und die entsprechenden Vokabeln kennenlernen und ein Gefühl für die Ernährung hierzulande bekommen“, ergänzt Rottbeck. Sie ist eigentlich Dozentin für Gesundheits- und Krankenpflege. Nun aber blüht sie auch in einer ganz anderen Aufgabe auf.

Angefangen hatte alles im Sommer. Fußball gehörte zu den großen Hobbys der drei Flüchtlinge in ihren Heimatländern. Und auf der Suche nach einem Klub im Westmünsterland wurden sie in Heiden fündig. Teils tauchten sie plötzlich am Spielfeldrand auf, wurden von Vereinsmitgliedern angesprochen. Teils bekamen sie Tipps von klubfremden Personen. Wie zum Beispiel Clifford. Der hatte von einem Angestellten bei der Bank den Tipp „Viktoria“ bekommen. In Nigeria hatte er in der vierten Liga gekickt. Nun hofft er bei der Viktoria seiner Leidenschaft erfolgreich nachgehen zu können. Er kickt wie Hassimiou in der Zweiten, Delolli bei den A-Junioren. Ohne Deutsch-Kenntnisse aber ist es gleichwohl schwer, in einem Team zu bestehen, mit ihm eine Einheit zu werden.

Also hatte Heidens Sportlicher Leiter Christoph Engel eine Idee. Er wollte ihnen zumindest grundlegende Begriffe auf dem Platz näher bringen. In Rottbeck, die in der Badminton-Abteilung aktiv ist, sich aber auch für Fußball sehr begeistern kann, fand er eine begeisterte Mitstreiterin.

Und die brachte nicht nur ihr pädagogisches Talent ein. „Ich wusste nicht, was auf mich zukommt“, gesteht Rottbeck, die mittlerweile längst mehr als eine (ehrenamtliche) Deutschlehrerin für die Flüchtlinge im Klub geworden ist. „Schieß! Kreuzen! Hintermann!“ – diese Anweisungen auf dem Platz gehörten zu den ersten Begriffen, die sie ihren Schülern beibrachte. Daraus wurde mehr. Viel mehr. Nämlich ein Stück Lebenshilfe in einem so völlig anderem Land.

So kam Clifford zum ersten Training zu Fuß aus Reken. „Er wusste nicht, wie man hier Bus fährt“, erklärt Rottbeck für Einheimische etwas Selbstverständliches. Aber selbstverständlich ist für die drei hier eben noch allzu wenig. Auch deswegen übernahm die Viktoria die Kosten für die Bus-Tickets des Trios.

Jeden Donnerstag um 18 Uhr, vor dem Training, ist Unterricht. Der allerdings wird manchmal zur Nebensache. Dann nämlich, wenn private Probleme die jungen Kicker belasten. „Sie haben vor allem Angst“, so Rottbeck. „Angst von der ungewissen Zukunft, Angst, dass sie nicht bleiben dürfen.“

Aber auch wenn es um ganz praktische Dinge geht, ist sie und der Verein zur Stelle, trommelt Alarm, bittet um Hilfe, startet Aufrufe. Wie im November, als dringend Winterjacken für die Flüchtlinge im Klub gesucht wurden. „Die Resonanz war enorm“, freut sich die Familienmutter. „Da wächst etwas zusammen. In diesem Verein geht kein Mitglied verloren. Stärkere helfen den schwächeren. Das ist eine wunderbare Erfahrung.“

Linierte Hefte, wie sie Erstklässler haben, hatte sie beim ersten Treffen im Sommer mitgebracht. Sie hat sie nicht in Umlauf gebracht. „Ich hatte ja keine Ahnung, mit wem ich es zu tun habe und war überrascht vom Bildungsgrad und von der enormen Lernwilligkeit der drei“, sagt sie heute.

Längst sind persönliche Beziehungen entstanden – geprägt von gegenseitiger Wertschätzung. „Ich kannte das Thema Flüchtlinge vorher nur aus der Presse. Aber diese Erfahrungen und Gespräche sind auch für mich prägend“, sagt sie.

„Fußball ist mein Leben“, sagt Clifford, während der Kosovar Delolli schon längst herausgeeilt war, pünktlich beim Training erscheinen wollte. Und Hassimiou meint: „Als ich nach Deutschland kam, kannte ich niemanden. Die Viktoria hat dazu beigetragen, dass das nun anders ist.“ Rottbeck bestätigt: „Die Jungs haben sich sehr gut integriert.“ Sie meint: „Sport im allgemeinen und der Fußball im speziellen ist eine gute Integrationshilfe. Darüber können Menschen wie diese zurück ins Leben finden.“

Träume haben sie alle. Ganz verschiedene. Aber einer vereint sie. „Wir wollen in Sicherheit leben, eine Zukunft in Frieden haben“, sagt Hassimiou, einer von derzeit rund einer Million Flüchtlingen in Deutschland.

Noch ist dieser Wunsch für die meisten mit quälender Ungewissheit verbunden. Das Beispiel der Viktoria zeigt aber Chancen auf, wie im Kleinen Großes bewirkt und geleistete werden kann. Ein Verein, der so etwas wie Lebenshilfe bietet. Hassimiou, Clifford und Delolli wissen dies sehr zu schätzen, sind dankbar dafür. Sie würden sich am liebsten dafür revanchieren. Anders ist dieses Angebot von Clifford jedenfalls nicht zu deuten. Der sagte zu Rottbeck: „Wenn Sie mal in mein Heimatland kommen sollten, werde ich Leibwächter engagieren, die auf Sie aufpassen und werde Ihnen Nigeria zeigen.“

Quelle: BZ