Die “Dritte” hat es gepackt!

RELEGATION – Unsere Dritte musste noch nachsitzen!

Es stand noch die Relegation auf dem Programm! Die Relegation hatte einen ganz besonderen Modus dieses Jahr mit bis zu vier Spielen!

Aber alles nacheinander!

Als erstes musste um den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe unserer Dritten gespielt werden. Dafür war das Spiel am 29.05. in Raesfeld gegen die SG aus Borken angesetzt.
Hier sollte in 90 Minuten dann der Teilnehmer zum Relegationsspiel gegen SV Altendorf Ulfkotte ermittelt werden um den Aufstieg in die B-Liga.

In 90 Minuten fand man in diesem Spiel aber keinen Sieger 2:2 nach 90 Minuten, so musste die Verlängerung her…Auch hier gab es keinen Treffer mehr zu sehen, also musste der Punkt her! Hier konnte sich unsere Dritte dank eines starken Björn Schneider im Tor dann durchsetzen!

Das Ticket für die Relegation war also gelöst!

Jetzt standen die beiden Begegnungen gegen den SV Altendorf / Ulfkotte auf dem Programm.

Zuerst musste man zuhause ran. Bei absolutem Fritz-Walter Wetter kämpften sich die Mannschaften durch die erste Hälfte – 0:0.
In der zweiten Hälfte sollte dann der Kraftaufwand unserer Truppe belohnt werden. Als erstes traf Christoph “Pütti” Püttmann zum 1:0, ehe Simon Schmelting das 2:0 machte!

Es war also eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Altendorf gemacht worden.

Im Rückspiel auf Kunstrasen bei bestem Wetter lies unsere Dritte auch nichts anbrennen!!! Von Altendorf kam nach dem 2:0 Rückstand einfach zu wenig. Zwei Mini Chancen konnten die Hausherren in den ersten 45 Minuten lediglich für sich verbuchen – nicht genug um das Spiel zu drehen.

Kurz vor Schluss machte Christoph “Pütti” Püttmann dann den Sack zu mit seinem 1:0…

Die dritte feiert also nach einigen Jahren Abstinenz die Rückkehr in die B-Kreisliga!

GLCÜKWUNSCH MÄNNER!

Dritte

GERETTET!!!!

Besonders in der letzten halben Stunde nahm die Partie, die zuvor nur dahingeplätschert war, an Fahrt auf. Dann nämlich sah Preußens Kapitän Malte Moß nach rüdem Einsteigen gegen Bernd Oenning die Gelb-Rote Karte (65.). Dann wachte die Viktoria, die vorher lethargisch und gehemmt gewirkt hatte, auf. Benning: „Ich habe in der Pause gesagt, die Jungs sollen die Bleigewichte aus den Schuhen nehmen.“ Dann versuchten die Weißen mehr und kamen immer näher an das Tor von Philipp Parlow heran.

Lengerich RÜc

Bernd Oenning fehlte in zwei Situationen jedoch die Genauigkeit (74./76.). Aber auch auf der anderen Seite hätte es klingeln können. In der 84. Minute musste Viktoria-Keeper Ive Burkhardt sein ganzes Können aufbieten, als er zweimal gegen Maximilian Walkenhorst klärte. Man hätte den Eindruck gewinnen können, dass der Viktoria kein Tor mehr gelingen wolle. Nach 87 Spielminuten trat aber Heidens scheidender Kapitän Daniel Seyer auf den Plan, nahm von der Strafraumgrenze Maß, und traf ins linke untere Eck. Allen Heidenern fiel ein gewaltiger Stein vom Herzen, sie ließen ihren Emotionen freien Lauf, die Mannschaft begrub Seyer unter sich.

Jetzt änderten sich die Vorzeichen auf dem Rasen. Auf einmal nahmen die Preußen das Heft des Handelns in die Hand und spielten jetzt, mit dem drohenden Abstieg vor Augen, nach vorne. Leon Harke konnte Nils Wiethölter im Sechzehnmeterraum nur mit einem Foul stoppen, so dass der souveränen Schiedsrichter Philip Holzenkämpfer auf den Elfmeterpunkt zeigen musste.

Timo Zimmermann trat an – „Der hat vorher noch nie einen Elfmeter geschossen“, entfuhr es Lengerichs Trainer Sebastian Ullrich – und Burkhardt hielt (88.). Und auch nach der anschließenden Ecke parierte er einen Kopfball von Sascha Höwing mit einem tollen Reflex. „Da hatte ich wohl das richtige Näschen, als ich ihn aufgestellt habe“, plauderte Thomas Benning aus dem Nähkästchen.

Lengerich RÜck

In der Nachspielzeit passierte nichts mehr, so dass der Rest Jubel war. Die zahlreichen mitgereisten Heidener Anhänger feierten die Mannschaft, die sich wiederum bei Daniel Seyer und Ive Burkhardt bedankte. „Vor drei Wochen habe ich in der Teamsitzung gesagt: Am Ende knallt die Peitsche. Heute hat sie geknallt“, sagte Benning.

Viktoria Heiden – Preußen Lengerich0:1 (0:0)

Viktoria: Burkhardt; Risthaus (62. T. Baumeister, 90. Ph. Baumeister), Harke, D. Seyer, Hussmann (73. Gollenia), Elsing,
M. Seyer, F. Möllmann, T. Gremme, Oenning, Drolshagen

Tore: 0:1 D. Seyer (87.)

Gelb-Rot: Moß (Lengerich/65.)

Bes. Vorkommnis: Burkhardt hält Foulelfmeter (88.)

Quelle Bild und Text: BZ

Markus Seyer hält uns im Geschäft

Nicht auszuschließen, dass er am Ende der Saison aber vielleicht doch noch tiefer ins Portemonnaie greifen muss. Denn durch das 1:0 (0:0) im Derby bei der SG Borken hat Viktoria Heiden plötzlich wieder Anschluss an die rettenden Plätze. Eine Woche nach dem niederschmetternden 0:1 gegen Nottuln waren die klitschnassen Heidener gestern plötzlich wieder Strahlemänner. Während die Akteure der gastgebenden SG wie begossene Pudel das Feld verließen und einen verärgerten Coach zurückließen. „Wir haben versagt“, meinte Ralf Bugla. Und der Borkener Trainer fügte hinzu: „Eigentlich dachte ich, dass wir uns nicht schlimmer präsentieren könnten, als wie zuletzt beim 1:4 in Gemen. Eigentlich…“.

Vor allem diese Zahl war für ihn erschreckend: Nur zu einem einzigen Abschluss kam die SG in den gesamten 90 Minuten. Es lief die 43. Minute, als Bastian Bone nach einer Flanke von Frederik Arnold-Hallbauer völlig unbedrängt zum Kopfball kam. Der SG-Stürmer hätte den Spielverlauf komplett auf den Kopf stellen können. Weil Bone aber das Tor knapp verpasste und Markus Seyer in der 63. Minute mit seinem zwölften Saisontreffer Heiden nicht nur in Front brachte, sondern auch wieder bis auf zwei Punkte ans rettende Ufer heranbrachte, endete das Derby, wie es enden musste: Mit einem Viktoria-Erfolg. „Das war Sieg Nummer eins. Zwei weitere müssen noch folgen“, relativierte Benning allerdings den neunten Saisonerfolg.

Borken Rück

Seine Mannschaft hatte augenscheinlich verstanden, worum es in diesem Spiel ging. Die SG offensichtlich nicht. Heiden agierte giftig und einsatzfreudig und hätte gegen zahnlose Gastgeber schon in der ersten Halbzeit in Front gehen können, wenn sogar müssen. In der sechsten Minute verpasste Markus Seyer den SG-Kasten knapp. Dann hatte Benedikt Hussmann eine dicke Chance (15.), Philipp Risthaus ebenso – nach einer halben Stunde. Über die rechte Seite verdiente sich den emsige Michael Elsing Kilometergeld. Immer wieder segelten seine Flanken vor den Kasten von Borkens Schlussmann Tobias Ladermann. Und auch nach dem Seitenwechsel entwickelte die SG keine Durchschlagskraft. Das Mittelfeld fand nicht statt.

Langholz in die Heidener Hälfte

Stattdessen gab‘s Langholz in die Heidener Hälfte. Und während die Gäste wenig Mühe hatten, die wenigen Aktionen der Hausherren in Strafraumnähe zu entschärfen, startete die Benning-Elf immer wieder zielstrebig strukturierte Aktionen in Richtung SG-Tor. Dann flankte Philipp Risthaus butterweich in die Mitte auf den Kopf von Seyer, der per Kopf das Tor im Grunde genommen gar nicht mehr verfehlen konnte (63.).

SG Borken – Viktoria Heiden 0:1 (0:0)

SG: Ladermann; J. Bone, Ebbing, Kröger, N. Bellen (53. Warthun), Arnold-Hallbauer, Müller (80. Schmidt), Blanke, P. Bellen, Kamp (73. Keulertz), B. Bone

Viktoria: Burkhardt; Risthaus (86. Brun), Harke, Drolshagen, Robers, D. Seyer, Hussmann (71. T. Baumeister), Elsing, M. Gremme (46. Möllmann), T. Gremme, M. Seyer

Tor: 0:1 M. Seyer (63.)

Gerechte Punkteteilung mit Gemen

„Ich bin eher etwas unglücklich“, sagt Heidens Coach, bei dem wohl der letzte Eindruck seines Teams hängengeblieben war. Denn der war ein williger, ein starker. In der ersten Hälfte aber hatte Gemen das Sagen auf dem Kunstrasen, auf dem beide Teams jedoch nur eine allenfalls mittelprächtige spielerische Leistung zeigten. Ballstafetten über mehrere Stationen waren eine Seltenheit. Ebenso Torchancen. Beide Mannschaften arbeiteten sich nur zwei dicke. Jeweils eine saß. In der 32. Minute bugsierte Gemens Oliver Dings nach mustergültiger Vorarbeit von Jens Bietenbeck das Leder zur Gäste-Führung über die Linie. Bernd Oennings Tor zum Ausgleich eine Viertelstunde vor Schluss war eine Kopie dieses Tores. Diesmal hatte Heidens überragender Timo Gremme über links ganze Arbeit geleistet und vor den Kasten geflankt.

Knapp 300 Zuschauer wollten sich diesen Vergleich im unteren Tabellendrittel anschauen. Und sie erlebten eine erste Hälfte, in der sich Gemen Vorteile erarbeitete. Schnell überbrückte der Gast gegen wenig zupackende Heidener das Mittelfeld, nutzte die erste echte Möglichkeit zur Führung und hätte nur drei Minuten später schon für eine Vorentscheidung sorgen können. Da entschärfte Viktoria-Schlussmann Tobias Terlau spektakulär einen Kopfball von Ken Kirchhoff. Die Pausenführung hatte sich Gemen redlich verdient, weil es hinten nichts zuließ, mit viel Ballkontrolle agierte und mit Geschwindigkeit nach vorne preschte.

Benning findet die richtigen Worte

Nach dem Seitenwechsel aber änderten sich die Verhältnisse. Benning hatte in der Pause offensichtlich die richtigen Worte gefunden und wählte anschließend ein taktisches Mittel, das die Westfalia weitgehend in die eigene Hälfte drückte. Er reduzierte die Viererkette um einen Akteur, womit er nicht nur vorherige Löcher im Mittelfeld stopfte, sondern auch den Angriffsbemühungen der Viktoria auf die Sprünge half.

Und schon 98 Sekunden nach Wiederbeginn hätte Philipp Baumeister den Ausgleich erzielen müssen. Der gerade erst Eingewechselte brachte jedoch das Kunststück fertig und verpasste nach Gremme-Flanke mit seinem Geschoss aus vollem Lauf aus fünf Metern das Gehäuse von Gemens Schlussmann Philipp Hitpaß.

Gemen hatte die Spannung und auch den Faden verloren. Gremme tänzelte nach 55 Minuten durch den Westfalia-Strafraum. Sein Abschluss war jedoch eher harmlos. Hitpaß wurde aber nicht mehr wirklich gefordert, war beim Ausgleich machtlos. Aber auch Terlau im Heidener Kasten musste nicht mehr entscheidend eingreifen – bei einem Remis der gerechten Sorte.

Quelle Bild und Text: BZGemen Rück

Wichtige Punkte in Coesfeld gesammelt

Einen ganz wichtigen dreifachen Punktgewinn im Hinblick auf den Klassenerhalt sicherte sich gestern Viktoria Heiden auf dem Kunstrasengeläuf bei Eintracht Coesfeld. Am Ende stand ein 1:0 zu Buche.

Coesfeld Rück

Schon in Minute zwei stellte der Heidener Youngster Tobias Baumeister die Weichen auf Sieg. Mit einem unwiderstehlichen Spurt über die linke Seite entkam er seinem Gegenspieler und netzte zur überraschend frühen Führung ein.

Mit Druck und Elan setzte der Gast seinen Sturmlauf fort. Die Hausherren schienen beeindruckt, ließen ihren Gegenspielern im Mittelfeld viel Spielraum und kamen nur ganz selten vor das Gästegehäuse. Leon Harke und Fabian Baumeister in Heidens Innenverteidigung hatten nur wenig Mühe, den Ball vom Kasten fernzuhalten. Die erste große Möglichkeit zum Führungsausbau hatte Bernd Oenning, doch sein Schuss aus völlig freier Position nach einer präzisen Hereingabe vom eifrigen Benedikt Hussmann auf der rechten Seite ging in den blauen Himmel (21.). Auf der Gegenseite war Heidens Torhüter Tobias Terlau auf der Hut, als er im letzten Moment Coesfelds Alexander Temelkov das Leder vom Fuß nahm (25.). Unglücksrabe Bernd Oenning raufte sich die Haare als nach einer Flanke von Michael Elsing sein Kopfball an den Pfosten klatschte (31.). Nach schlimmer kam es, als er einen Strafstoß nicht verwandeln konnte, nachdem Andre Dumpe nach 39 Minuten Benedikt Hussmann im Strafraum zu Fall gebracht hatte.

Im zweiten Durchgang hatte zunächst der Gastgeber mehr Dampf im Kessel. Er intensivierte seine Angriffsbemühungen, spielte aber häufig zu unkonzentriert, so dass Torchancen Mangelware blieben. Diese hielten sich auch bei Heiden in Grenzen – trotz der Einwechslung von Torgarantie Markus Seyer, der für den angeschlagenen Ferdi Möllmann auflief (46.). Zu leichtfertig wurde das Leder hergegeben, zu wenig Druck wurde ausgeübt. „Mit den drei Punkten bin ich zufrieden, am Spiel meiner Mannschaft vor allen Dingen in der zweiten Halbzeit habe ich doch einiges auszusetzen“, kritisierte Heidens Coach Thomas Benning sein Team nach dem Zittersieg beim Schlusslicht.

Quelle Text und Bild: BZ

Lehrstunde in Herbern

Und deshalb fand sich so mancher Akteur auf Positionen wieder, die er bisher nur vom Hörensagen kannte. Wie ein Michael Elsing, der als linker Verteidiger startete. Und apropos Defensive: In der musste Benning die komplette Innenverteidigung neu bestücken – mit Fabian Baumeister und Christoph Drolshagen für Alexander Robers (krank) und Leon Harke (gesperrt). Und auf der Viktoria-Bank war’s nix mit eng aneinander kuscheln bei der eisigen Kälte. Mit Markus Seyer, Tim Gollenia und Jan Möllmann hatten nur drei Feld-Akteure darauf Platz genommen.

Immerhin: Bis zu 38. Minute stand hinten bei den Heidenern die Null, weil sie den Gegner gut anliefen und kaum in Tornähe kommen ließen. Dann aber brach das Unheil über sie herein. Nach einer Ecke von Thomas Eroglu übersah die Viktoria Fabian Vogt, der am langen Pfosten postiert ungehindert zur Gäste-Führung einschieben konnte (38.). Und noch vor der Pause erhöhte Eroglu von der Strafraumgrenze zum 2:0 (44.). Als die Seiten gewechselt wurden, war Timo Gremme schon nicht mehr dabei. Er hatte nach einem Pferdekuss einen dicken Oberschenkel.Herbern Rück

Nach dem Wechsel führte die Partie nahezu komplett durch die Einbahnstraße. Sebastian Schulte hatte drei dicke Chancen (51./55./61.), scheiterte aber jeweils am wackeren Viktoria-Schlussmann Tobias Terlau. Der war bei den Gegentreffern drei und vier durch Julian Trapp aus der Distanz (66.) und Tim Bröer aus spitzem Winkel (80.) machtlos.

Und die Viktoria? Erst in der letzten Aktion der Begegnung kam sie zu ihrem ersten Torabschluss. Benedikt Hussmann aber hatte mit seinem Distanzschuss den beschäftigungslosen Herberner Keeper Sven Freitag nicht wirklich vor ein Problem gestellt.

Quelle Text und Bild: BZ online

Drei Punkte in Burgsteinfurt

Burgsteinfurt_RückSo fiel der erste Treffer nach einem direkt verwandelten Eckball durch Malte Gremme. Der beförderte das Leder über Keeper Nicholas Beermann hinweg ins Netz (45.+2). Dieser Treffer, direkt vor dem Halbzeitpfiff, wirkte ungemein positiv, denn hoch motiviert kamen die Gäste aus der Kabine und legten sofort Treffer Nummer zwei nach (47.).

Alexander Robers profitierte dabei von einem fatalen Fehler Beermanns, der nach einem Eckball die Flugbahn des Leders unterschätzte. Das schien die Hausherren zu lähmen. Nach einem schönen Lauf passte Ferdi Möllmann auf Benedikt Hussmann in die Mitte.

Der aber verpasste den Ball und erlaubte somit Timo Gremme am langen Pfosten das 3:0 (50.). „Fußballerisch war das heute kein Zuckerschlecken“, so Benning, „aber so sind die Spiele im Abstiegskampf nun einmal.“ Das 1:3 erzielte Helio Faria da Silva (78.) mit einem direkt verwandelten Eckball. Pech für Leon Harke, der wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah (89.).

Quelle Bild und Text: BZ

Uwe Heller übernimmt die “Zwote”

Der Vertrag mit Thomas Benning als Verantwortlicher für die erste Mannschaft ist bekanntlich schon längst in trockenen Tüchern. Und jetzt meldet die Heidener Viktoria auch in Sachen Zweitgarnitur Vollzug. Als Nachfolger von Carsten Lorenz (er hört aus privaten Gründen auf) wird Uwe Heller in der kommenden Saison 208/19 das Traineramt beim Fußball-B-Kreisligisten bekleiden. Heller war auch schon als Coach der Landesligisten SG Borken und Viktoria Heiden aktiv und betreut derzeit die A-Jugendlichen der Viktoria.

Uwe Heller

Auch am Kader für die kommende Spielzeit wird in Heiden weiter gebastelt. So wechselt im Sommer David Rehms in die Düwelsteen-Gemeinde. Der Defensiv-Allrounder steht aktuell noch in den Diensten des Niederrhein-Landesligisten VfL Rhede.

Bild und Text: BZ

Punktgewinn beim Werner SC

Schon nach drei Minuten lag Heiden mit 0:1 zurück. Ein langer Einwurf, mit dem die Gäste nicht gerechnet hatten, landete bei Wernes Dennis Klossek. Und der schlug zum Entsetzen der Benning-Elf per Kopf zu (3.) „Wieder so ein frühes Tor, genauso wie in der vergangenen Woche gegen die SG Borken“, konstatierte der Viktoria-Coach. Auch dem zweiten Treffer für Werne ging ein langer Einwurf voraus. Lukas Manka war zur Stelle und nutzte seine Chance zum 2:0 (20.). „Wir haben uns selbst zwei Eier reingelegt“, kreidete Benning auch diesen Gegentreffer seiner Elf an.

Die aber zeigte Moral, besann sich ihrer kämpferischen Qualitäten und setzte sich im Mittelfeld fest. Mit einem Schuss aus der Distanz konnte Bernd Oenning schnell den Anschlusstreffer erzielen (26.). Dabei benötigte er allerdings die Hilfe eines Werner Spielers, der das Oenning-Geschoss abfälschte.

Im zweiten Spielabschnitt gaben die Gäste weiterhin den Ton an. Lediglich ein Mal ließ Werne noch von sich hören (72.), ansonsten gelang ihnen nicht viel. Die Hausherren zogen sich zurück und spielten auf Zeit. „Die hatten am Ende keinen einzigen Reserveball mehr, das Ballnetz war komplett leer“, stellte Heidens Übungsleiter fest. Seine Elf aber kämpfte unverdrossen. Michael Elsing hatte zwei Möglichkeiten (47./55.), die nicht zum Erfolg führten. Oenning blieb es schließlich vorbehalten eine schöne Stafette mit Alexander Robers und Benedikt Hussmann zum 2:2 abzuschließen (77.).

Spiel-Telegramm

Werner SC- Viktoria Heiden 2:2 (2:1)

Viktoria Heiden: Burkhardt; Fabian Baumeister, Harke (29. Malte Gremme), Drolshagen, Daniel Seyer, Brun (70. Philipp Baumeister), Elsing, Timo Gremme, Oenning, Möllmann (60. Robers)

Tore: 1:0 Klossek (3.), 2:0 Manka (22.), 2.1 Oenning (26.), 2:2 Oenning (77.)

Quelle BZ

Gute Ansätze aber nichts zählbares im Heimspiel gegen die SG aus Borken

Der erste Derby-Durchgang in der Landesliga ist abgeschlossen. Und die Bilanz lässt vermuten, dass Westfalia Gemen, Viktoria Heiden und die SG Borken sehr an einem Wiedersehen in der nächsten Saison interessiert sind. Denn jeder durfte nach den direkten Begegnungen je einmal als Sieger das Feld verlassen. Und deutlich über 1000 Zuschauer in diesen drei Begegnungen beweisen auch die Lust den Anhangs auf weitere „Duelle der kurzen Wege“.

Borken_2017

Die aktuell brenzlige Situation der Gemener und Heidener Kicker aber könnte im Hinblick auf die nächste Saison einen Strich durch die Rechnung machen. Denn beide haben derzeit weniger Punkte (12) als gespielte Partien (13). Und das reicht letztlich nur in ganz seltenen Fällen zum Klassenerhalt. Lange Gesichter bei der Westfalia: Der zuvor punktgleiche Aufsteiger Werne bediente sich spät aber reichhaltig an der Jugendburg – beim 2:0. Autsch! Und die Frage: Wann krempelt die Westfalia endlich die inneren Werte nach außen? Betretene Mienen in Heiden: 1:4 im Derby gegen die SG. Die Viktoria rangiert auf einem Abstiegsplatz, weil sie mit nur 13 erzielten Toren und 33 Gegentreffern gleich zwei Minusrekorde in dieser Spielklasse hält. Auweia! Und die Frage: Wie schnell kann Neu-Trainer Thomas Benning den Patienten von der Intensivstation holen? Nur zwei Trainingseinheiten hatte er zuvor bei seinem neuen Klub geleitet, viele Gespräche mit Akteuren geführt. Ein kleines Wunder durfte man vom Ex-Hoxfelder also nach der emotionalen Trennung des Klubs vom alten Erfolgs-Coach Harald Katemann also nicht verlangen. Aber auch Benning weiß: Es müssen dringend Punkte her, damit man bei der Viktoria nicht erneut auf ein Wunder hoffen muss.

Quietschfidel dagegen die SG Borken. Eine Woche nach dem Frust-1:3 gegen Gemen machte der kecke Aufsteiger mit dem sechsten Saisonsieg große Lust auf das Heimduell gegen Spitzenreiter Borussia Emsdetten am kommenden Sonntag. „21 Punkte – das ist super“, zieht SG-Coach Ralf Bugla eine durchaus beruhigende Zwischenbilanz für den Tabellensechsten, der sich damit schon massig Winterspeck zugelegt hat.

Währenddessen müssen sich die beiden Bezirksligisten RC Borken-Hoxfeld und Adler Weseke warm anziehen. Beide waren am Sonntag 1:4-Verlierer. Nur sechs Punkte aus 13 Partien – die Hoxfelder haben den Anschluss verloren. Schon jetzt steht fest: Am Pröbstingsee muss man bei den Planungen im Winter für die neue Spielzeit einen Plan B anfertigen. Und auch die Adler ziehen unsicher ihre Kreise. Platz zehn täuscht. Der Abgrund ist nur drei Zähler entfernt.

In den heimischen Frauenfußball-Ligen dominieren aktuell die Farben schwarz und gelb. Während die zweite Mannschaft vom FC Marbeck bereits seit Wochen die Tabelle der A-Kreisliga anführt, hat am Sonntagnachmittag nun auch die Marbecker Erstgarnitur den Thron in der Bezirksliga erklommen.

 

Viktoria Heiden – SG Borken1:4 (0:2)

Tore: 0:1 Müller (3.), 0:2 B. Bone (15.), 1:2 T. Gremme (48.), 1:3 Ebbing (64.), 1:4 N. Bellen (79.)

Quelle Bild und Text BZ online