Vierte Mannschaft eröffnet Spieltag

Der nächste Spieltag wird durch unsere “vierte” bereits am Freitag eröffnet!
Dort muss das Team von Basti Bettermann in Erle bei der Eintracht ran! Wir möchten uns dieses Wochenende für unsere Arbeit auf dem Platz belohnen und was mitnehmen, das ist uns die letzten Spiele selten gelungen, gute Spiele haben leider nicht immer was zählbares gebracht, so Basti Bettermann!

Eintacht Erle II – Vikt. Heiden IV – Freitag 01.12.2017 – 19:15 Uhr

 

Unsere dritte möchte Tabellenführung verteidigen!
Auch unsere “Dritte” muss auswärts ran! Es geht zum SV Burlo! Die Jungs möchten natürlich weiter oben stehen, so Trainer Bernd Lohaus, also Jungs, kämpfen und den Dreier mit nach Heiden bringen!

SV Burlo II – Vikt. Heiden III – Sonntag 03.02.2017 – 12:30 Uhr!

 

Die “Zwote” spielt im Nachbarduell gegen den Tabellennachbarn aus Lembeck, auch gegen die Zweitganitur!
Beide Teams gehen mit 22 Zählern in die Partie, lediglich das Torverhältnis lässt die Jungs von unserer Viktoria vorne stehen! Ein Duell auf Augenhöhe, laut Tabelle ja!

Vikt. Heiden II – SW Lembeck II – Sonntag 03.02.2017 – 12:30 Uhr

 

Die erste Mannschaft möchte auch an diesem Wochenende wieder Punkten!
Gegen den TuS Altenberge muss die Mannschaft um Trainer Thomas Bennig am kommenden Sonntag ran und hofft auch hier wieder auf Punkte um sich ein bisschen Luft
im Tabellenkeller zu machen! Jungs, konzentiert in die Sache gehen, dann ist nicht nur ein Punkt drin!

Vikt. Heiden – TuS Altenberge – Sonntag 03.02.2017 – 14:30 Uhr

Punktgewinn beim Werner SC

Schon nach drei Minuten lag Heiden mit 0:1 zurück. Ein langer Einwurf, mit dem die Gäste nicht gerechnet hatten, landete bei Wernes Dennis Klossek. Und der schlug zum Entsetzen der Benning-Elf per Kopf zu (3.) „Wieder so ein frühes Tor, genauso wie in der vergangenen Woche gegen die SG Borken“, konstatierte der Viktoria-Coach. Auch dem zweiten Treffer für Werne ging ein langer Einwurf voraus. Lukas Manka war zur Stelle und nutzte seine Chance zum 2:0 (20.). „Wir haben uns selbst zwei Eier reingelegt“, kreidete Benning auch diesen Gegentreffer seiner Elf an.

Die aber zeigte Moral, besann sich ihrer kämpferischen Qualitäten und setzte sich im Mittelfeld fest. Mit einem Schuss aus der Distanz konnte Bernd Oenning schnell den Anschlusstreffer erzielen (26.). Dabei benötigte er allerdings die Hilfe eines Werner Spielers, der das Oenning-Geschoss abfälschte.

Im zweiten Spielabschnitt gaben die Gäste weiterhin den Ton an. Lediglich ein Mal ließ Werne noch von sich hören (72.), ansonsten gelang ihnen nicht viel. Die Hausherren zogen sich zurück und spielten auf Zeit. „Die hatten am Ende keinen einzigen Reserveball mehr, das Ballnetz war komplett leer“, stellte Heidens Übungsleiter fest. Seine Elf aber kämpfte unverdrossen. Michael Elsing hatte zwei Möglichkeiten (47./55.), die nicht zum Erfolg führten. Oenning blieb es schließlich vorbehalten eine schöne Stafette mit Alexander Robers und Benedikt Hussmann zum 2:2 abzuschließen (77.).

Spiel-Telegramm

Werner SC- Viktoria Heiden 2:2 (2:1)

Viktoria Heiden: Burkhardt; Fabian Baumeister, Harke (29. Malte Gremme), Drolshagen, Daniel Seyer, Brun (70. Philipp Baumeister), Elsing, Timo Gremme, Oenning, Möllmann (60. Robers)

Tore: 1:0 Klossek (3.), 2:0 Manka (22.), 2.1 Oenning (26.), 2:2 Oenning (77.)

Quelle BZ

Gute Ansätze aber nichts zählbares im Heimspiel gegen die SG aus Borken

Der erste Derby-Durchgang in der Landesliga ist abgeschlossen. Und die Bilanz lässt vermuten, dass Westfalia Gemen, Viktoria Heiden und die SG Borken sehr an einem Wiedersehen in der nächsten Saison interessiert sind. Denn jeder durfte nach den direkten Begegnungen je einmal als Sieger das Feld verlassen. Und deutlich über 1000 Zuschauer in diesen drei Begegnungen beweisen auch die Lust den Anhangs auf weitere „Duelle der kurzen Wege“.

Borken_2017

Die aktuell brenzlige Situation der Gemener und Heidener Kicker aber könnte im Hinblick auf die nächste Saison einen Strich durch die Rechnung machen. Denn beide haben derzeit weniger Punkte (12) als gespielte Partien (13). Und das reicht letztlich nur in ganz seltenen Fällen zum Klassenerhalt. Lange Gesichter bei der Westfalia: Der zuvor punktgleiche Aufsteiger Werne bediente sich spät aber reichhaltig an der Jugendburg – beim 2:0. Autsch! Und die Frage: Wann krempelt die Westfalia endlich die inneren Werte nach außen? Betretene Mienen in Heiden: 1:4 im Derby gegen die SG. Die Viktoria rangiert auf einem Abstiegsplatz, weil sie mit nur 13 erzielten Toren und 33 Gegentreffern gleich zwei Minusrekorde in dieser Spielklasse hält. Auweia! Und die Frage: Wie schnell kann Neu-Trainer Thomas Benning den Patienten von der Intensivstation holen? Nur zwei Trainingseinheiten hatte er zuvor bei seinem neuen Klub geleitet, viele Gespräche mit Akteuren geführt. Ein kleines Wunder durfte man vom Ex-Hoxfelder also nach der emotionalen Trennung des Klubs vom alten Erfolgs-Coach Harald Katemann also nicht verlangen. Aber auch Benning weiß: Es müssen dringend Punkte her, damit man bei der Viktoria nicht erneut auf ein Wunder hoffen muss.

Quietschfidel dagegen die SG Borken. Eine Woche nach dem Frust-1:3 gegen Gemen machte der kecke Aufsteiger mit dem sechsten Saisonsieg große Lust auf das Heimduell gegen Spitzenreiter Borussia Emsdetten am kommenden Sonntag. „21 Punkte – das ist super“, zieht SG-Coach Ralf Bugla eine durchaus beruhigende Zwischenbilanz für den Tabellensechsten, der sich damit schon massig Winterspeck zugelegt hat.

Währenddessen müssen sich die beiden Bezirksligisten RC Borken-Hoxfeld und Adler Weseke warm anziehen. Beide waren am Sonntag 1:4-Verlierer. Nur sechs Punkte aus 13 Partien – die Hoxfelder haben den Anschluss verloren. Schon jetzt steht fest: Am Pröbstingsee muss man bei den Planungen im Winter für die neue Spielzeit einen Plan B anfertigen. Und auch die Adler ziehen unsicher ihre Kreise. Platz zehn täuscht. Der Abgrund ist nur drei Zähler entfernt.

In den heimischen Frauenfußball-Ligen dominieren aktuell die Farben schwarz und gelb. Während die zweite Mannschaft vom FC Marbeck bereits seit Wochen die Tabelle der A-Kreisliga anführt, hat am Sonntagnachmittag nun auch die Marbecker Erstgarnitur den Thron in der Bezirksliga erklommen.

 

Viktoria Heiden – SG Borken1:4 (0:2)

Tore: 0:1 Müller (3.), 0:2 B. Bone (15.), 1:2 T. Gremme (48.), 1:3 Ebbing (64.), 1:4 N. Bellen (79.)

Quelle Bild und Text BZ online

frühes Tor half den Gästen aus der Kreisstadt

Buglas Trainerkollege auf Seiten der Gastgeber stand zum ersten Mal in der Verantwortung. Zähneknirschend nahm Thomas Benning die neunte Niederlage der Viktoria zur Kenntnis. Er hatte aber auch Anknüpfungspunkte für seine weitere Arbeit entdeckt: „Nach der Pause hat man zumindest vorübergehend gesehen, was für ein Leben in dieser Mannschaft steckt.“

Dumm gelaufen war es für seinen neuen Klub, denn das frühe 1:0 für die SG spielte den schnellen Gästen in die Karten. Als „doofes Tor“ bezeichnete Benning den Treffer von Matthias Müller, dem der Borkener Routinier gar nicht ausweichen konnte. Denn nach einem Rückpass traf Viktoria-Schlussmann Ive Burkhardt den Kopf Müllers, ehe sich der Ball von dort ins Netz senkte. Und kaum hatte sich der Westfalenliga-Absteiger von diesem frühen Rückschlag erholt, musste Burkhardt zum zweiten Mal den Ball aus dem Netz holen. Diesmal hatte Patrick Keulertz Bastian Bone per Steilpass klasse in Szene gesetzt. Einen Tag nach seinem 29. Geburtstag vollendete der SG Stürmer eiskalt.

Ein Debakel deutete sich für die Viktoria an, die sich bemühte, aber zu wenig Geschwindigkeit in die eigenen Vorstöße brachte, bisweilen gut kombinierte, aber kaum Raumgewinn verzeichnete. Die SG machte es der Viktoria aber auch schwer, weil sie nach Ballverlusten schnell in die Grundordnung zurückfand und in Ballbesitz flink vor dem gegnerischen Kasten auftauchte. Und trotzdem hatte Heidens Bernd Oenning zweimal den Ausgleich vor Augen, als er per Kopf nicht vollstrecken konnte (29./34.). In der 42. Minute fand er zudem nach einem Freistoß im stark parierenden SG-Keeper Jason Rudolph seinen Meister.

Erst unmittelbar nach dem Seitenwechsel kam so etwas wie Derbystimmung vor den knapp 400 Zuschauern auf. Denn als Timo Gremme nach Flanke von Michael Elsing das Leder in die Maschen donnerte (48.), stand die Partie kurzzeitig auf des Messers Schneide.

Die SG hatte geistig etwas herunter geschaltet, ließ den Hausherren mehr Platz für deren offensive Entfaltung – ehe Daniel Ebbing eine gute Idee hatte. Aus 20 Metern nahm der Borkener Maß und überwand Burkhardt zum 3:1 (64.). Die Entscheidung. Niklas Bellen schenkte Heiden noch das 33. Saison-Gegentor ein. Das ging aber zu drei Viertel auf das Konto von Bastian Bone, der sich zuvor vehement durchgesetzt und anschließend Bellen bedient hatte. „Wir haben das letztlich souverän runtergespielt“, freute sich der SG-Coach Bugla. Während man in Heiden erkannte: Auch mit neuem Coach bleiben die alten Sorgen. Zumindest gestern noch.

Quelle BZ

Derby Nummer zwei steht an, mit neuem Trainer!

Lokalderbys haben im Fußball immer einen besonderen Stellenwert. Das Aufeinandertreffen der beiden Landesliga-Rivalen Viktoria Heiden und SG Borken am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr zählt aber auch aus anderen Gründen zu den herausragenden Begegnungen des 13. Spieltags. Einerseits steht Gastgeber Viktoria Heiden nach dem überraschenden Trainerwechsel Anfang dieser Woche – Harald Katemann wurde entlassen, Thomas Benning als sein Nachfolger verpflichtet – bei den eigenen Fans unter besonderer Beobachtung. Die SG Borken ist andererseits nach der Niederlage gegen Westfalia Gemen bemüht, sich postwendend zu rehabilitieren und eine neue Serie zu starten.

„Dieses 1:3 gegen Gemen konnten wir nicht einfach so aus den Klamotten schütteln. Das hat schon Wirkung gezeigt“, sagt SG-Trainer Ralf Bugla. Und fordert von seinen Schützlingen umgehend Wiedergutmachung. Heißt: In Heiden müssen drei Punkte her. „Wenn wir wieder verlieren, dann wird die Luft für uns dünner. Wir dürfen den Blick nach unten nicht vergessen“, warnt der Coach.

Personell hat Borken noch zwei Baustellen: Zum einen konnte Luca Blanke in dieser Woche nicht trainieren (Prellung an der Hüfte), zum anderen klagt Daniel Meier um Kniebeschwerden.

In Heiden hatte Neu-Trainer Thomas Benning am Donnerstag die Mannschaft erstmalig zum Training beisammen. Sein erster Eindruck war positiv: „Da war Tempo drin und fast der komplette Kader war dabei.“ Ob für den Hoxfelder der Satz gilt, dass neue Besen in der Regel gut kehren, bleibt abzuwarten. Viel wird der neue Übungsleiter nicht auf die Schnelle verändern können. Benning im BZ-Vorgespräch: „Mitten in der Saison kann man eh nicht viel anders machen.“ Dass er dennoch hier und da die Stellschrauben neu justieren möchte, gibt er zu. Gibt gleichzeitig die Favoritenrolle an den Gast weiter. „Auch wenn uns dort Ralf Bugla nach dem Trainerwechsel stark reden will, bleibt Borken leichter Favorit. Die sind einfach gefestigter.“

Quelle BZ

Heiden trennt sich von Harald Katemann

Der Plan war es eigentlich, dass sich die Wege des Fußball-Landesligisten Viktoria Heiden und Trainer Harald Katemann erst Ende Mai nächsten Jahres, also zum Ende der laufenden Saison 2017/18 trennen (die BZ berichtete am 18. Oktober). Nun ist dieses Vorhaben bereits Anfang November Geschichte. Nach den jüngsten Entwicklungen – am vergangenen Sonntag stürzten die Heidener nach der deutlichen 1:5-Niederlage sogar auf einem Abstiegsplatz ab – haben die Viktoria-Verantwortlichen die Reißleine gezogen und enthoben Katemann nach fünfeinhalbjähriger erfolgreicher Zusammenarbeit schon Anfang dieser Woche von seinen Pflichten.

In einer Pressemitteilung zollt der Viktoria-Vorstand dem 45-jährigen Bocholter Respekt, dass er zu Beginn dieser Spielzeit nach dem Abstieg aus der Westfalenliga „die Herausforderung angenommen hat, trotz des großen Aderlasses im Kader der ersten Mannschaft unter Einbeziehung der eigenen A-Jugendlichen eine landesligataugliche Mannschaft zu formen.“ Bis zum achten Spieltag sei das auch gelungen betont der erste Vorsitzende Heinz Thesing, ehe die letzten Wochen zu der jetzigen Entscheidung führten: „Die zum Teil leider desaströsen Niederlagen haben bei der sportlichen Leitung des Vereins die Erkenntnis wachsen lassen, dass die Mannschaft eine Veränderung braucht, um den derzeitigen Abwärtstrend zu stoppen. Die Mechanismen im Fußballsport sehen in einem solchen Fall den Trainerwechsel vor.“ Für Katemann selbst kam die Trennung nicht völlig überraschend: „Ich war ja im ständigen Austausch mit dem Vorstand. Wir haben es nicht geschafft, die Kurve zu kriegen und dann ist es halt so gekommen. Das ist schade, aber ich blicke auf schöne Jahre in Heiden zurück.“

Bereits im Lokalderby am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr im Volksbank-Stadion gegen die SG Borken wird mit Thomas Benning ein neuer Übungsleiter auf der Bank Platz nehmen. Der Verein hatte sich – nachdem der Trainer Harald Katemann bekundet hatte am Saisonende nicht mehr zur Verfügung zu stehen – bereits mit Benning für eine Aufnahme der Trainertätigkeit ab der Saison 2018/2019 verständigt. Nach Absprache mit dem abstiegsgefährdeten Bezirksligisten RC Borken-Hoxfeld, bei dem er aktuell wieder als Spieler aushalf, hat sich Benning bereit erklärt, schon jetzt als „Feuerwehrmann“ in die Bresche zu springen. Der 33-Jährige „fühlt sich geehrt“, dass die Heidener Verantwortlichen ihm diese Aufgabe zutrauen. Und er gibt sich kämpferisch: „Ich bin davon überzeugt, dass mit dieser Mannschaft mehr möglich ist. Und ich glaube auch, dass der Truppe ein neuer Trainer, der für frischen Wind sorgt, gut tut. Womit ich Harald nicht ins Knie schießen will. Eine ähnliche Situation habe ich nämlich selbst schon erlebt, als ich beim RC als Trainer aufgehört habe.“ Mit einem Erfolg im Derby will Benning gleich richtig in die Spur kommen, ehe gegen Werne und Lengerich zwei weitere „ganz wichtige Partie gegen direkte Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt“ auf dem Programm stehen.

Quelle BZ online

Herbe Niederlage in Nottuln

Wieder einmal kam Viktoria Heiden gestern mächtig unter die Räder. In Nottuln setzte es für den heimischen Landesligisten eine deftige 1:5-Niederlage. Dabei fing es für die Gäste recht positiv an. Bereits nach siebzehn Minuten durfte sich Timo Gremme von seinen Mitstreitern als Torschütze feiern lassen. Mit einem direkt verwandelten Eckstoß gab er seinem Team einen positiven Impuls. Doch die ließ sich davon nicht Erfolg versprechend inspirieren. Denn danach lief nicht mehr viel zusammen. „Als Mannschaft hat es heute nicht gepasst“, musste dann auch Viktoria-Trainer Harald Katemann nach Spielschluss feststellen. Je mehr seine Elf nachließ, desto besser kamen die Hausherren ins Spiel. Nach einem Flachpass in die Tiefe fehlte in Heidens Deckung die Zuordnung, Schöne angelte sich den Ball, umkurvte zudem noch Torhüter Burkhardt und schon stand es 1:1 (30.). „Nach diesem Treffer gingen zu viele Köpfe runter“, erkannte Harald Katemann. Und in der Tat: Heiden zeigte keine Aggressivität, kein Aufbäumen und nur wenig Laufbereitschaft. So war es nicht verwunderlich, dass Grabowski – nachdem ein Heidener Konter verpufft war und die Gäste nicht schnell genug hinter den Ball kamen – zur 2:1-Führung einschießen konnte (39.). Zwar hatten Ferdi Möllmann (40.) und Timo Gremme (45.) einige Möglichkeiten aus der Distanz, doch zu einem Treffer reichte es nicht.

Nottuln

Nach dem Seitenwechsel brach das Debakel schließlich über die Gäste herein. Wiederum Schöne erhöhte nach einer Flanke aus dem Halbfeld und einem Patzer in Heidens Deckung zum 3:1 (60.), ehe Hesker nach einem Pass in den Rücken der Abwehr das 4:1 gelang (71.). Den Schlusspunkt setzte Leifken mit seinem 5:1 (83. Minute).

Spiel-Telegramm

GW Nottuln – Viktoria Heiden 5:1 (2:1)

Viktoria: Burkhardt; Wiesmann (58. Tobias Baumeister), Harke, Fabian Baumeister, Daniel Seyer, Hußmann, Elsing, Möllmann (58. Böing), Timo Gremme, Oenning (83. Drolshagen), Robers

Tore: 0:1 Timo Gremme (17.), 1:1 Schöne (30.), 2:1 Grabowski (39.), 3:1 Schöne (60.), 4:1 Hesker (71.), 5:1 Leifken (83.)

Quelle Bild und Text BZ online

Mehr Personal in Nottuln

Viktoria Heiden: Katemann hat mehr Auswahl in Nottuln

Arge Standschwierigkeiten hat so mancher Gästeakteur auf dem mit einer dicken Gummi-Granulatschicht überzogenen Nottulner Kunstrasen. Auch deshalb holten wohl die Grün-Weißen drei ihrer vier Saisonerfolge daheim. Stehvermögen in der Landesliga will dort aber am Sonntag (15 Uhr) die Heidener Viktoria beweisen. Ihr Coach Harald Katemann sagt: „Wir haben noch sechs Partien in diesem Jahr und sollten bis zur Winterpause noch ordentlich punkten.“

Was in der zuletzt gezeigten Verfassung schwer wird. „Die mannschaftliche Geschlossenheit war unsere Stärke. Die fehlt uns derzeit aber“, moniert der Ex-Profi, und fügt hinzu: „Wir lassen uns von Rückständen schnell zurückwerfen, machen einfache Fehler.“ Und die mündeten zuletzt in drei Pleiten. Jetzt aber freut sich Katemann über einige Rückkehrer – wie Christoph Drolshagen, Bernd Oenning, Fabian Baumeister, Jan Möllmann und Tim Gollenia. Für die neuerlichen Kniebeschwerden von Markus Seyer dürfte der Kunstrasen allerdings Gift sein.

Quelle BZ

Nichts zu holen beim Tabellenzweiten

Gegen den Tabellenzweiten SV Mesum kassierte Landesligist Viktoria Heiden gestern in heimischer Umgebung eine auch in dieser Höhe verdiente 0:4-Niederlage. „Wir haben insgesamt als Mannschaft nicht gut gestanden und deshalb hat Mesum zu Recht gewonnen,“ wollte anschließend Viktoria-Coach Harald Katemann diese Schlappe nicht durch eine Vielzahl von Ausfällen (unter anderem Markus Seyer, Bernd Oenning und Christoph Drolshagen) erklären.

Mesum

Gegen eine Mannschaft, die in den bisherigen zehn Pflichtspielen 30 Treffer erzielt hatte, wollte die Viktoria mit einer kompakten Abwehr zumindest einen Teilerfolg erreichen. Doch diese Vorgabe war bereits nach wenigen Minuten dahin. In der siebten Minute wertete Schiedsrichter Maik Koch (Voerde) einen Dreikampf im Heidener Strafraum zwischen Ferdi Möllmann und Leon Harke einerseits, sowie Dominic Schmidt andererseits als Elfmeter-würdig. Michael Egbers ließ Heidens Schlussmann Yve Burkhardt keine Chance. Und als in der 16. Minute nach einem Stellungsfehler auf der rechten Heidener Abwehrseite Montasar Hammani frei flanken konnte, rutschte Ferdi Möllmann in der Mitte die Lederkugel unglücklich auf den Fuß und vor dort zum 0:2 ins eigene Netz.

Die Katemann-Elf verdaute diesen Doppel-Schock recht gut, kam schon 120 Sekunden später durch Alexander Robers zur Chance auf den Anschlusstreffer. Doch Gäste-Keeper Max Schmalz reagierte aufmerksam. Auf der anderen Seite verhinderte Burkhardt bei einem Distanzschuss von Egbers das 0:3 (24.).

Mit neuem Mut kam Heiden aus der Kabine. Und wurde nach nicht ganz einer Stunde Spielzeit kalt erwischt. Hammani hatte auf der linken Seite den Ball erobert. Startete zum Solo und schloss aus spitzen Winkel zum 0:3 ab (57.). Damit war die Partie entschieden. Zumal die Viktoria bis auf einer Chance für Robers in der 78. Minute – die Gäste-Schnapper Max Schmalz mit einer tollen Reaktion zunichte machte – zu keiner weiteren nennenswerten Möglichkeit kam.

Statt dessen erhöhte der SV Mesum sein Torkonto durch den vierten Tagestreffer in der 86. Minute auf stattliche 34 (Philip Grewe). Heidens Trainer Katemann: „Wir müssen dieses 0:4 jetzt ganz schnell abhaken und uns auf die kommenden, vorentscheidenden Wochen konzentrieren.“

Viktoria Heiden – SV Mesum0:4 (0:2)

ViktoriaHeiden: Burkhardt; Wiesmann, Harke, D. Seyer, Elsing, Flüthmann (75. Böing), Ph. Baumeister (75. Hußmann), F. Möllmann, Brun (83. Storks), T. Baumeister, Robers.

Tore: 0:1 Egbers (7./FE), 0:2 Möllmann (16./ET), 0:3 Hammani (57.), 0:4 Grewe (78.)

Quelle Bild und Text BZ online

Harald Katemann beendet sein Engagenment zum Saisonende

Am Saisonende ist Schluss. Der 45-Jährige will es so, informierte darüber den Vorstand. „Ich habe einige Wochen darüber nachgedacht und wollte meinen Entschluss dem Klub mitteilen, so lange ich es selber entscheiden kann“, sagt Katemann, der auf diese Weise auch womöglich einer weniger komfortablen Situation aus dem Weg ging. Er sagt aber auch: „Es gibt konkreten Anlass. Meine Entscheidung ist gereift. Für den Verein und auch für mich bringt es doch nichts, das noch drei Monate hinauszuzögern.“

Prägte eine erfolgreiche Zeit bei Viktoria

Prägte eine erfolgreiche Zeit bei Viktoria

Katemann: „Ich habe das Gefühl, dass mir etwas Neues gut tun würde.“

Schon vor knapp einem Jahr, als Heiden in der Westfalenliga kaum noch zu retten war, hatten nicht wenige erwartet, dass man bei der Viktoria mit einem anderen Trainer einen Neuanfang in der Landesliga startet. Der Ex-Profi bei Fortuna Düsseldorf und Austria Lustenau in Österreich, der zur Saison 2012/2013 nach vierjähriger Trainer-Tätigkeit beim SC 26 Bocholt nach Heiden kam, aber traute sich den Job als Gestalter des Umbruchs zu. Er verlängerte um ein weiteres Jahr bis Mitte 2018. Jetzt sagt er: „Ich habe das Gefühl, dass mir etwas Neues gut tun würde. Und es wäre vielleicht auch gut fürs Team, wenn es mal ein anderes Gesicht vor sich stehen hat.“ Er selber habe „noch keinen Plan“, wo es für ihn weitergehe. Er erkennt jedoch ganz offensichtlich auch gewisse Abnutzungserscheinungen in der Arbeit mit dem Westfalenliga-Absteiger, der aktuell Landesliga-Elfter ist.

Klubchef Thesing: „Er hat die erfolgreichste Zeit in der Geschichte unseres Vereins geprägt

Viktoria-Klubchef Heinz-Josef Thesing aber betont noch mal: „Der Abstieg war dem Trainer aufgrund des extremen Verletzungspechs nicht vorzuwerfen.“ Und Thesing ist überzeugt: „Wir werden trotz des holprigen Starts noch eine gute Rolle in der Landesliga spielen.“

Seine erste Saison als Viktoria-Trainer hatte Katemann als Vierter der Landesliga abgeschlossen. Die Wunschvorgabe des Vereins für die Saison 2013/2014 – ein einstelliger Tabellenplatz – nahm Katemann wörtlich, holte sensationell die Meisterschaft – verbunden mit dem Aufstieg in die Westfalenliga. „Er hat in zwei Jahren ein echtes Team geformt – unter Einbeziehung der eigenen Jugend“, sagt Thesing respektvoll über den zum Saisonende scheidenden Coach. „Harald Katemann hat die erfolgreichste Zeit in der Geschichte unseres Vereins geprägt und einen kleinen Dorfverein bis in die Westfalenliga geführt. Dafür gebührt ihm unser Dank.“

Thesing und seine Mitstreiter im Vorstand wollen ab sofort Augen und Ohren offenhalten, um einen geeigneten Nachfolger für Katemann zu finden. Aber egal, wen sie dann als den vermeintlich Besten identifizieren werden: Mit dem Trainerwechsel steht der Viktoria die nächste Zäsur bevor.

Quelle BZ